Rainer Dimmler und Jürgen Sattler in der „Bermbacher Scheune“


Zum zweiten Teil des Konzerts gesellte sich Jürgen Sattler mit Blockflöten und Hackbrett hinzu, um die festgelegten Kompositionen zur Entfaltung kommen zu lassen, alle Stimmungsbilder, wie „Flug des Adlers“, „Ein zarter Traum“ oder „Bewegung und Stille“. Letzteres ein Stück, das seine Aussage wirkungsvoll auf engstem Skalenraum entwickelt und deutliche konstruktive Züge erkennen lässt. Sich überlagernde Echoklänge zwischen Cheng und Hackbrett, die sich beide klanglich ausgezeichnet ergänzten, bis hin zu fast kanonisch feingewebten Folgen und hochkomplizierten Verästelungen zeigten „Die Morgenlandfahrer“, wobei der musikalische Ablauf geprägt war von einer durchgängigen Pendelbewegung im Halbtonabstand. „Namenlos allein“ wies der Altblockflöte langgezogene Klage-töne über ostinaten Umspielungsfiguren zu.

Die beiden Interpreten ließen jedenfalls darin eine ungeheure Herausforderung spüren, denn das Spektrum, Empfindungen, Erträumtes und Bild-halftes in Töne zu transportieren, läßt der schöpferischen Phantasie neue kreative Möglich-keiten zukommen. Viel Beifall und mehrere Zugaben.


Wiesbadener Tagblatt 12.10.93*


Die Vielschichtigkeit moderner Unterhaltungsmusik mit ihrer fast durchweg dominierenden Rhythmik macht es dem Menschen unserer Zeit zunehmend schwer, melodiöse Feinheiten schätzen zu lernen und sich über längere Zeit genießerisch in feingesponnene Klangwelten zurückzuziehen.

Einer der wenigen Musiker, die sich sowohl in dieser feinstofflichen akustischen Welt mühelos zurechtfinden als auch deren Reiz als ausführender Künstler an seine Umwelt adäquat weiterzugeben vermögen, ist der Komponist und Arrangeur Rainer Dimmler.

Rheinpfalz Kaiserslautern 19.8.95*

Alles Natur was hier erklingt.

Es ist eine kontemplative Reise in das Bewußtsein eines sensiblen Musikers, dieser Auftritt von Rainer Dimmler im Kaufbeurer Podium. Die Naturromantik in der Musik von Rainer Dimmler besteht nicht nur aus der Zusammenführung  alter, traditioneller, oftmals mittelalterlicher Instrumente. Dimmler vermischt auch die verschiedensten musikalischen Einflüsse in seinen Stücken. So mutet vieles an keltische Ursprünge an, bedingt durch die vielen Flöten, die von Ingrid Otten und Jürgen Sattler gespielt werden. Westliche und östliche Klänge aus Gegenwart und Vergangenheit werden aber niemals einzeln durchgezogen, niemals nur aneinander gereiht. Sie mischen sich vielmehr zu einer ganz eigenen Musik, die jeglicher Schub-ladisierung entbehrt. Die Instrumente nehmen sich die Melodien gegenseitig ab, ein sensibles Miteinander entsteht. Freilich sind das ungewohnte Klänge in einer lauten Welt, die eher auf der Techno-Welle schwimmt und selbst während der Nacht keine Lautlosigkeit kennt. Gerade deshalb aber werden Musiker wie Rainer Dimmler immer wichtiger.



Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung


Diese Klänge verführen in der Tat zum Träumen. Sie verwehen, verfliegen wie in einer unendlichen Weite, von nichts und niemandem aufzuhalten. Sie haben etwas Magisches, etwas Übernatürliches und doch scheinen sie gerade mit der Natur in inniger Verbindung zu stehen. Eine Musik, die unaus-weichlich gefangen nimmt, mit der man mitfliegen kann. Unbedingt hörenswert.



Forum 3  Stuttgart*


Gibt es Musik in der Atmosphäre und in der Natur? Die Musiklehre des alten Pythagoras, die

sich aus einer Sphärenharmonie ableitete, mag das nahelegen. Aber auch aus dem fern-östlichen Kulturkreis gibt es dafür Hinweise. Man mag sich nur einmal der Verzauberung überlassen, die durch den zart zirpenden Klang der Cheng, der chinesischen Harfenzither, ein

uraltes Instrument, ausgelöst wird, dessen pentatonische Saitenstimmung sozusagen auf die menschliche Urmusik verweist und eine Spiegelung des Windgesangs zu sein scheint. Das Ensemble unter Rainer Dimmler war bei seinem Auftritt elementaren und musikalischen Regungen auf der Spur. Die menschliche Empfindung findet so das ihr entsprechende Bild in der Außenwelt, das auf das Gemüt zurückwirkt, hier etwas zum Klingen bringt und damit das Selbst im Klang-verzaubernden Kosmos wieder aufgehen läßt. Um ein den Kontra–punkt bestimmendes tonales Zentrum kreisen ein oder mehrere Ostinati, meist von Blockflöten verschiedener Stimmungen. Ein feinnervig bewegtes Filigran kleiner Zeitwerte der Zupfinstrumente umspielt dieses Klanggerüst, hierbei Rainer Dimmler an Cheng und Gitarre. Zauberhaft im silbrigen Zusammenspiel von Cheng und Hackbrett war das Duett „Die Morgenlandfahrer“.


Idsteiner Zeitung 22.10.95*

Rainer Dimmlers Komposition "Heaven whispers to every child" verbindet sehr harmonisch Harfe mit Orchester. Nicht nur die Verbindung dieser beiden Elemente, sondern auch ganz besonders der gelungene musikalische Spannungsaufbau sind herausragend. Rainer Dimmler schafft es, Harmonie musikalisch interessant und vielschichtig aus-zustrahlen.

"Philomele" zeichnet sich durch einen schönen polyphonen Chorsatz aus, der sehr modern und ansprechend arrangiert ist.

"War and peace" startet mit sehr bildhaften Programm-Musik-Elementen in dunklen Harmonien, die vom Chor exzellent aufgenommen werden, sich "bolerohaft" steigern, dann aber überraschend mit Dur-Elementen "Hoffnung" ausstrahlen. Bis zum Schluss wird diese Hoffnung glaubhaft musikalisch verkörpert.

"Flow of life" ist Harmonie pur und lässt "Bilder im Kopf entstehen"


Zitat: Andreas Bode ehemaliger Generalmanager bei BMG

Ich möchte Ihnen mit Rainer Dimmler, einen von mir seit vielen Jahren sehr geschätzten Komponisten vorstellen.


Rainer Dimmlers Kompositionen sind von hoher musikalischer Qualität und eignen sich in hervorragender Weise bei der Vertonung unterschiedlichster Filmgattungen.

Außerdem beherrscht er in faszinierender Weise das Spiel auf der klassischen Gitarre und der chinesischen Harfe „Cheng“.

Sehr hörenswert.


Gerhard Narholz SONOTON Music


Pressestimmen und Rezensionen

Trotz der meditativen Wirkung verbietet sich jeglicher Vergleich des Rainer Dimmler Ensembles mit denen, die auf der „New Age“ - Welle schwimmen.

Vielmehr könnte man Dimmler unterstellen, sich am musikalischen Besten aus Vergangenheit und Gegenwart, westlicher und fernöstlicher Kulturen bedient zu haben. Immer wieder tauchen Motive aus mittelalterlicher Folklore oder chinesischen Weisen auf - doch niemals stringent, sondern stets angenehm vermischt. Der häufige Instrumentenwechsel während der Stücke machte die Vielstimmigkeit komplett und bewies eindrucksvoll die Klasse des Ensembles, das sich dabei keinen Ausrutscher erlaubte.


Weser Kurier 3.2.95*


* Mit freundlicher Genehmigung der Verlage und der jeweiligen Autoren.
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